Heute mit milder Spoilerwarnung. Ist aber nicht so schlimm, denn Journeyman hat schon das Zeitliche gesegnet.
Ein Schrank von einem Mann reist auf dünner Story durch die Zeit. San Francisco ist zwar hübsch anzusehen, aber das alleine hat dann für NBC doch nicht gereicht. Zum Zeitpunkt der Aufnahme gab es noch keinen deutschen Sender für die Serie, d.h. der Griff zum DVD-Set ist angesagt.
Die Zukunft von Amerika liegt in den Händen von Chuck, einem Schweineladen-Angestellten, in dessen Hirn die größten Staatsgeheimnisse abgelegt wurden. Zur besseren Tarnung (und damit die Serie irgendwie spannend wird), kommt Chuck aber nicht in den Hochsicherheitstrakt, sondern bleibt bei der Nerd Herd, repariert weiter kaputte Computer, und bekommt staatliche Aufpasser an seine Seite gestellt.
Die Nerderei ist nur oberflächlich, NBC/Universal macht hier keine Experimente a la The Big Bang Theory. Darunter ist viel Klamauk, hübsche Frauen, und Action vom Hollywood-Fließband. Dennoch sind aber Chuck und seine Mitstreiter so liebenswert, dass es sich lohnt.