Die Zukunft von Amerika liegt in den Händen von Chuck, einem Schweineladen-Angestellten, in dessen Hirn die größten Staatsgeheimnisse abgelegt wurden. Zur besseren Tarnung (und damit die Serie irgendwie spannend wird), kommt Chuck aber nicht in den Hochsicherheitstrakt, sondern bleibt bei der Nerd Herd, repariert weiter kaputte Computer, und bekommt staatliche Aufpasser an seine Seite gestellt.
Die Nerderei ist nur oberflächlich, NBC/Universal macht hier keine Experimente a la The Big Bang Theory. Darunter ist viel Klamauk, hübsche Frauen, und Action vom Hollywood-Fließband. Dennoch sind aber Chuck und seine Mitstreiter so liebenswert, dass es sich lohnt.
Ärzte sind ja auch nur Menschen – mit ihren Beziehungen. Grey’s Anatomy kommt auf den ersten Blick wie “Emergency Room” daher, ist aber viel, viel soapiger. Die “jungen Ärzte”, wie sie der deutsche Untertitel nennt, kommen, ähnlich wie in “Scrubs” frisch von der Uni in die Klinik, und treffen dort aufs pralle Leben. Nach den ersten 9 Folgen der ersten Staffel hängt man als Zuschauer schon so an den äußerst unterschiedlichen Charakteren, dass man immer weiter sehen will.
Die Lieder zur Serie sind auch mit sehr gutem Händchen ausgesucht – ein unbedingter Tipp zum Reinhören. ( / )
Wer möchte, findet die aktuellen Folgen der vierten Staffel auch zum Download bei